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Aufrüstung sichert keinen Frieden
Statistiken der Friedensforscher zeigen deutlich, die Staaten mit den größten Rüstungsausgaben sind an den meisten Kriegen beteiligt. Insbesondere führen die Großmächte kleinere Kriege, die ganz offensichtlich nicht der Verteidigung ihrer Territorien dienen, sondern der Durchsetzung eigennütziger Machtinteressen.
In Konflikten zwischen Großmächten bedeutet Aufrüstung unweigerlich eine Rüstungsspirale, die erhebliche Ressourcen verschlingt und die Gefahr eines neuen Weltkriegs erhöht.
In Europa ist die Schweiz für die Friedenssicherung das Vorbild. Mindestens seit dem Wiener Kongress (1814/15) ist die Neutralität ein Fundament der schweizerischen Identität, das für 212 Jahre Frieden sorgte.
Wirtschafts- und Propagandakriege im Vorfeld militärischer Konflikte behindern die Völkerverständigung und wichtige globale Projekte wie Arten- und Klimaschutz. Die Lebensqualität besonders ärmerer Bevölkerungsschichten verschlechtert sich.
Kriegstüchtig und stärkste konventionelle Armee werden zeigt in die falsche Richtung. Demnächst wird nach eigenen Atomwaffen gerufen und die Zahl der Auslandseinsätze erhöht, um Kampferfahrungen zu sammeln.
"Kein gerechter Krieg ist besser als ein ungerechter Frieden." Erasmus von Rotterdam