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Knoten in die Waffen

Die Skulptur „Knoten im Lauf“ des schwedischen Bildhauers und Malers Carl Fredrik Reuterswärd zählt zum festen Bestand globaler Ikonen. Es mahnt eindringlich zum friedlichen Kampf gegen Krieg und Gewalt. Das bekannteste Exemplar der einen Meter hohen, zwei Meter langen Skulptur in Form einer über­dimensionalen Schusswaffe steht seit 1988, ein Jahr nach dem die Kriegsdienstverweigerung mit nur zwei Gegenstimmen (Irak, Mosambik) von der UN-Vollversammlung zum Menschen­recht erklärt worden ist, vor dem Hauptsitz der Vereinten Natio­nen in New York. Rund 30 Kopien existieren heute weltweit. Unter anderem in Curitiba, Göteborg, Johannesburg, Lausanne, Liverpool, Miami, Paris und seit der feierlichen Enthüllung am 25. August 2005 im Beisein von Gerhard Schröder und Günter Grass auch im Berliner Kanzlergarten, der nur einmal im Jahr am "Tag der offenen Tür" dem Publikum zugänglich ist.